Förderprojekte

Unsere Idee können wir dank der Unterstützung verschiedener Förderpartner umsetzen:

Engagement­brücke

Mitmacher Umurundi bei seinem Ehrenamt in der Seniorenresidenz Harburg ©Tori Tyurina

Im Rahmen unseres Projekts „Engagementbrücke“ (gefördert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfond der Europäischen Union)
vermitteln wir geflüchtete und migrierte Menschen aus Drittstaaten in ehrenamtliches Engagement in Hamburg, um Empowerment und Teilhabe zu stärken. Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf Personen mit geringen Deutschkenntnissen.
Zudem richten wir unseren Fokus darauf, verstärkt ein Netzwerk mit Organisationen in Hamburg aufzubauen, um unserer Zielgruppe zu ermöglichen, dort weiterführende Hilfe zu erhalten.

So unterstützen wir die Nutzung und Wirkung bereits bestehender Angebote, die ebenfalls den Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe stärken, beispielsweise aus den Bereichen Patenschafts-/Mentor*innen-Projekte, Projekte im Kontext Coaching / berufliche Orientierung, Projekte bzgl. Freizeitgestaltung, Sprachförderung, psychosozialer Beratung uvm.

Projektlaufzeit: September 2023 bis August 2026.

Förderung durch Hamburger Spenden­parlament

Das Hamburger Spendenparlament unterstützt die Umsetzung unseres geplanten AMIF-Projekts "Engagementbrücke" mithilfe einer Anschubfinanzierung.

Martin bei seinem Ehrenamt als Trainer beim SC Victoria ©MITmacher

MITmacher für alle

Im Rahmen des vom Migrationsfond der Bürgerstiftung geförderten Projekts “Von MITmacher für alle” organisiert MITmacher in der Zeit zwischen August und November 2023 mehrmals monatlich Workshops von aktuellen und ehemaligen MITmacher*innen für andere MITmacher*innen, Nachbar*innen und alle Interessierten.

Das Thema des ersten Workshops war Fotografie, der von Mitmacher Arian angeleitet wurde / Foto: MITmacher

"Geflüchtete ins Ehrenamt" im Landkreis Harburg

Die Idee, migrierte und geflüchtete Menschen ins Ehrenamt zu vermitteln, um Empowerment und Teilhabe zu stärken, wird auf Initiative des Landkreises Harburg hin nun auch in eben diesem (Niedersachsen) umgesetzt. So starteten wir dort am 1. Mai ein neues Projekt.

Eine Besonderheit in diesem Projekt, die es zu einem Pilotprojekt macht:
Die Vermittlung und Begleitung der geflüchteten Menschen wird durch Ehrenamtliche im Landkreis übernommen.

Projektlaufzeit: Mai 2023 bis April 2024

Gefördert durch

Zwei Mitmacher unterstützten Hausmeister Paul bei der Gartenarbeit im CURA Seniorencentrum in Winsen. Foto: Mohammad Ashraf

Bürgerstiftung und ukrainische Geflüchtete

Mithilfe des Fonds Auf Augenhöhe GLS Treuhand und des Ukrainefonds der Bürgerstiftung Hamburg konnten wir uns im Jahr 2022 auch auf die Arbeit mit ukrainischen Geflüchteten konzentrieren. Die Menschen, die aufgrund des russischen Angriffskriegs nach Hamburg gekommen sind sollen - genau wie alle anderen - die Möglichkeit bekommen, durch MITmacher in ein freiwilliges Engagement vermittelt zu werden, um so schneller und leichter in der Gesellschaft teilhaben und von dem Gefühl der Selbstwirksamkeit profitieren zu können. Dabei ist es uns als Organisation wie immer ein Anliegen, für ALLE da zu sein, denn helfen kann jede*r!

Fotoscheue Mitmacherin Olga (links) aus der Ukraine ist ehrenamtlich aktiv in einer Kinderturnen-Gruppe des TV Fischbek. © MITmacher

Förderung Freiwilliges Engagement

Das freiwillige Engagement in Hamburg ist bunt und vielfältig. Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen des Engagements wurden im Rahmen der Hamburger Engagementstrategie zwei Förderrichtlinien zur finanziellen Unterstützung eines breiten Spektrums an Freiwilligenprojekten eingerichtet. Mit diesen Richtlinien sollen das Engagement im Sozialraum gestärkt sowie Austausch und Vernetzung im freiwilligen Engagement gefördert werden. Als förderfähige Anliegen gelten zum Beispiel Maßnahmen zur Unterstützung, Würdigung und Weiterentwicklung des Engagements, aber auch Projekte zur Förderung der Integration sowie Maßnahmen zur Förderung digitaler Kompetenzen und Angebote.

Die Arbeit von MITmacher ist als "Good Practice"-Beispiel in der Engagementstrategie aufgeführt und wird zwischen Januar und März 2023 mithilfe der Sozialbehörde im Rahmen der Förderrichtline für gesamtstädtische Projekte unterstützt.

Zinab bei ihrem Einsatz für Kids Welcome HH in der Kinderbetreuung in einer Geflüchtetenunterkunft. Foto: Kids Welcome Hamburg

Über­brückungs­hilfe der FHH

Gefördert im Rahmen der Engagementstrategie durch die Bezirke und die Sozialbehörde war es uns möglich, mithilfe der Unterstützung der Freien und Hansestadt Hamburg eine Finanzierungslücke zwischen zwei Projektförderungen bis Ende des Jahres 2022 zu überbrücken.

Ali bei seinem Ehrenamt als Schachtrainer in der Marie-Beschütz-Schule
Foto: Marie-Beschütz-Schule

Überbrückung dank Hamburger Spenden­parlament

Mit der Unterstützung des Hamburger Spendenparlaments, genauer: mit Spenden aus dem Feuerwehrtopf, haben wir es geschafft, die Finanzierungslücke zwischen zwei Projektförderungen zwischen Oktober und Dezember 2022 zu überstehen.

Mehrere Mitmacher*innen beim gemeinsamen Gärtner- und Koch-Ehrenamt bei Die Insel hilft e.V. © Anne de Wolff

Ehrenamt macht stark

In den vergangenen Jahren umfassten die Herkunftsländer der geflüchteten Menschen, die wir begleiteten, vorrangig Afghanistan, Syrien, Iran, Irak und Eritrea. Aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine steht MITmacher nun im Jahr 2022 vor der Herausforderung, auch die geflüchteten Ukrainer*innen darin zu unterstützen, in Hamburg anzukommen und tragfähige Perspektiven zu entwickeln.

Ziel des Projekts "Ehrenamt macht stark" ist es, unsere Arbeit einem entsprechend veränderten Bedarf anzupassen und qualitativ zu verbessern: und zwar, einerseits den Anforderungen einer traumasensiblen Arbeit Rechnung tragen, und andererseits, Zugang zu bedarfsorientierten Engagements für Menschen mit keinen oder kaum Deutschkenntnissen ermöglichen.

Projektlaufzeit: Oktober 2022 bis Dezember 2022

Mitmacherin Yuliaa aus der Ukraine (links) teilt ihre Erfahrungen in der BürgerStiftung Hamburg | © Eyhab

Fokus Bergedorf

Mit der Unterstützung der Buhck-Stiftung und der Bergedorf-Bille-Stiftung können wir dem Stadtteil Bergedorf ganz besondere Aufmerksamkeit widmen: Ab Februar 2022 wird unser Team durch eine Vermittlungskraft verstärkt, die sich ausschließlich um geflüchtete und migrierte Menschen kümmert, die sich im Raum Bergedorf engagieren möchten.

Shaymae hilft, einen Workshop für Kinder vorzubereiten

Shaymae hilft, einen Workshop für Kinder vorzubereiten | © Arian

Konzept für Eimsbüttel

In Anlehnung an das bestehende in Harburg und Altona angewendete Konzept haben wir im Frühjahr 2021 ein auf den Eimsbütteler Stadtteil Stellingen zugeschnittenes Konzept für die dort ansässigen Geflüchteten entwickelt. Kernzielgruppe waren Männer bis 35 Jahre. Für die Ansprache der Zielgruppe haben wir Kontakt mit den Unterkünften Eimsbütteler Marktplatz und Große Bahnstraße aufgenommen. Am Ende der Projektlaufzeit stand als Ergebnis ein Umsetzungsplan sowie Listen mit Vorschlägen für mögliche Einsatzstellen und Ansprechpartner.

Mohammed teilt beim Hamburger Gabenzaun Essen für Obdachlose aus | © Miguel Ferraz

Aktiv in Hamburg-Altona

Das Bezirksamt Altona ermöglichte uns, unsere Arbeit auf den Bezirk Altona auszuweiten, indem es uns im Jahr 2021 die Position einer Projektleitung bzw. Netzwerk- und Strukturaufbau förderte.

In seinem Ehrenamt fotografiert Arian die Graffiti- und Rap-Workshops von Rap for Refugees

In seinem Ehrenamt fotografiert Arian die Graffiti- und Rap-Workshops von Rap for Refugees | © Anne de Wolff

Damit wir parallel schon mit Vermittlungen beginnen konnten, hat die Stiftung Mitarbeit von September 2020 bis März 2021 aus Mitteln des Förderfonds Demokratie eine Position für die Vermittlung & Begleitung finanziert.

Engagiert ankommen in Hamburg

Im Rahmen unseres Projekts “Engagiert ankommen in Hamburg“ vermitteln wir geflüchtete und migrierte Menschen aus Drittstaaten in ehrenamtliches Engagement, um Empowerment und Teilhabe zu ermöglichen. Durch ihr Aktivsein und durch intensive Beratung und Begleitung stärken sie ihre Selbstwirksamkeit.

Im CVJM Begegnungshaus OHLE bereitet Ahed den Familientag vor

Im CVJM Begegnungshaus OHLE bereitet Ahed den Familientag vor | © Miguel Ferraz

Zentral ist der Perspektivwechsel in Bezug auf diese Zielgruppe: Statt der oft betonten Schwierigkeiten steht ihr Potenzial im Fokus – anstatt Hilfe zu erhalten, sind sie es, die Hilfe geben. Sie sind aktiv im Engagement und gestalten so ihre eigene Integration und zugleich gesellschaftliche Entscheidungsprozesse mit – ein wichtiger Schritt in Richtung Chancengleichheit.

Projektlaufzeit: Juli 2020 bis September 2022.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds finanziert.

Aufbauend auf die Projektziele der AMIF-Förderrichtlinie fördert die Freie und Hansestadt Hamburg aus Mitteln der Förderrichtline "Engagementförderung" Stammpersonal sowie die Entwicklung projektspezifischer Software für MITmacher im Zeitraum vom 15.08.2021 bis 31.12.2021

MITmacher Plus

Mit Unterstützung der Postcode Lotterie konnte MITmacher mit dem Projekt “MITmacher plus” 2020 und 2021 in Niedersachsen aktiv werden, um auch hier geflüchtete und migrierte Menschen in ehrenamtliches Engagement zu vermitteln.

Mariya bastelt im CURA Seniorencentrum Winsen mit Senior*innen

Mariya bastelt im CURA Seniorencentrum Winsen mit Senior*innen | © Hanna Kastendieck

Alaa unterstützt in der Wohngruppe am Frankenberg Rollstuhlfahrer Bilal im Alltag

Alaa unterstützt in der Wohngruppe am Frankenberg Rollstuhlfahrer Bilal im Alltag | © Anne de Wolff

Startschuss dank Bezirksamt Harburg

Die Idee, migrierte und geflüchtete Menschen ins Ehrenamt zu vermitteln, um Empowerment und Teilhabe zu stärken, entstand im Herbst 2016: Im Rahmen der „Refugee Innovation Challenge“ im leetHub St. Pauli e.V. führten wir offene Interviews mit geflüchteten Menschen zu ihren Bedarfen. Sehr viele äußerten Wünsche wie „mal rauskommen aus der Unterkunft“, „die Menschen kennenlernen“, „verstehen, wie Deutschland funktioniert“, „mehr Deutsch sprechen“, „eine sinnvolle Aufgabe finden“ und „etwas zurückgeben“. Und für all das ist ein Ehrenamt wie gemacht!

Wir brachten unsere Idee 2016 auf einer Planungswerkstatt des Bezirksamts Harburg zur Weiterentwicklung des Harburger Leitbildes „Zusammenleben in Vielfalt” ein. Daraus wurde eine mehrjährige Zusammenarbeit: Zunächst förderte das Bezirksamt Harburg im Jahr 2018 ein Pilotprojekt von MITmacher. Anschließend haben wir in den Jahren 2019 und 2020 Folgeförderungen vom Bezirksamt Harburg mithilfe der BASFI und Forum Flüchtlingshilfe erhalten. 2020 stieg auch der Bezirk Altona mit ein und förderte den Ausbau unseres Angebotes im Hamburger Westen.

Darüber reden kann ja jede*r! Mitmachen auch.

Wir freuen uns, von dir zu hören. Egal ob als Ehrenamtliche*r, als Einsatzstelle oder als Spender*in – hier erhältst du alle Informationen, die du brauchst.