Förderprojekte

Unsere Idee können wir dank der Unterstützung verschiedener Förderpartner umsetzen:

Alaa unterstützt in der Wohngruppe am Frankenberg Rollstuhlfahrer Bilal im Alltag

Alaa unterstützt in der Wohngruppe am Frankenberg Rollstuhlfahrer Bilal im Alltag | © Anne de Wolff

Startschuss dank Bezirksamt Harburg

Die Idee, migrierte und geflüchtete Menschen ins Ehrenamt zu vermitteln, um Empowerment und Teilhabe zu stärken, entstand im Herbst 2016: Im Rahmen der „Refugee Innovation Challenge“ im leetHub St. Pauli e.V. führten wir offene Interviews mit geflüchteten Menschen zu ihren Bedarfen. Sehr viele äußerten Wünsche wie „mal rauskommen aus der Unterkunft“, „die Menschen kennenlernen“, „verstehen, wie Deutschland funktioniert“, „mehr Deutsch sprechen“, „eine sinnvolle Aufgabe finden“ und „etwas zurückgeben“. Und für all das ist ein Ehrenamt wie gemacht!

Wir brachten unsere Idee 2016 auf einer Planungswerkstatt des Bezirksamts Harburg zur Weiterentwicklung des Harburger Leitbildes „Zusammenleben in Vielfalt” ein. Daraus wurde eine mehrjährige Zusammenarbeit: Zunächst förderte das Bezirksamt Harburg im Jahr 2018 ein Pilotprojekt von MITmacher. Anschließend haben wir in den Jahren 2019 und 2020 Folgeförderungen vom Bezirksamt Harburg mithilfe der BASFI und Forum Flüchtlingshilfe erhalten. 2020 stieg auch der Bezirk Altona mit ein und förderte den Ausbau unseres Angebotes im Hamburger Westen.

MITmacher Plus

Mit Unterstützung der Postcode Lotterie konnte MITmacher mit dem Projekt “MITmacher plus” 2020 und 2021 in Niedersachsen aktiv werden, um auch hier geflüchtete und migrierte Menschen in ehrenamtliches Engagement zu vermitteln.

Mariya bastelt im CURA Seniorencentrum Winsen mit Senior*innen

Mariya bastelt im CURA Seniorencentrum Winsen mit Senior*innen | © Hanna Kastendieck

Engagiert ankommen in Hamburg

Im Rahmen unseres Projekts “Engagiert ankommen in Hamburg“ vermitteln wir geflüchtete und migrierte Menschen aus Drittstaaten in ehrenamtliches Engagement, um Empowerment und Teilhabe zu ermöglichen. Durch ihr Aktivsein und durch intensive Beratung und Begleitung stärken sie ihre Selbstwirksamkeit.

Im CVJM Begegnungshaus OHLE bereitet Ahed den Familientag vor

Im CVJM Begegnungshaus OHLE bereitet Ahed den Familientag vor | © Miguel Ferraz

Zentral ist der Perspektivwechsel in Bezug auf diese Zielgruppe: Statt der oft betonten Schwierigkeiten steht ihr Potenzial im Fokus – anstatt Hilfe zu erhalten, sind sie es, die Hilfe geben. Sie sind aktiv im Engagement und gestalten so ihre eigene Integration und zugleich gesellschaftliche Entscheidungsprozesse mit – ein wichtiger Schritt in Richtung Chancengleichheit.

Projektlaufzeit: Juli 2020 bis September 2022.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds finanziert.

Aufbauend auf die Projektziele der AMIF-Förderrichtlinie fördert die Freie und Hansestadt Hamburg aus Mitteln der Förderrichtline "Engagementförderung" Stammpersonal sowie die Entwicklung projektspezifischer Software für MITmacher im Zeitraum vom 15.08.2021 bis 31.12.2021

Aktiv in Hamburg-Altona

Das Bezirksamt Altona ermöglichte uns, unsere Arbeit auf den Bezirk Altona auszuweiten, indem es uns im Jahr 2021 die Position einer Projektleitung bzw. Netzwerk- und Strukturaufbau förderte.

In seinem Ehrenamt fotografiert Arian die Graffiti- und Rap-Workshops von Rap for Refugees

In seinem Ehrenamt fotografiert Arian die Graffiti- und Rap-Workshops von Rap for Refugees | © Anne de Wolff

Damit wir parallel schon mit Vermittlungen beginnen konnten, hat die Stiftung Mitarbeit von September 2020 bis März 2021 aus Mitteln des Förderfonds Demokratie eine Position für die Vermittlung & Begleitung finanziert.

Konzept für Eimsbüttel

In Anlehnung an das bestehende in Harburg und Altona angewendete Konzept haben wir im Frühjahr 2021 ein auf den Eimsbütteler Stadtteil Stellingen zugeschnittenes Konzept für die dort ansässigen Geflüchteten entwickelt. Kernzielgruppe waren Männer bis 35 Jahre. Für die Ansprache der Zielgruppe haben wir Kontakt mit den Unterkünften Eimsbütteler Marktplatz und Große Bahnstraße aufgenommen. Am Ende der Projektlaufzeit stand als Ergebnis ein Umsetzungsplan sowie Listen mit Vorschlägen für mögliche Einsatzstellen und Ansprechpartner.

Mohammed teilt Essen an Obdachlose aus

Mohammed teilt beim Hamburger Gabenzaun Essen für Obdachlose aus | © Miguel Ferraz

Fokus Bergedorf

Mit der Unterstützung der Buhck-Stiftung und der Bergedorf-Bille-Stiftung können wir dem Stadtteil Bergedorf ganz besondere Aufmerksamkeit widmen: Ab Februar 2022 wird unser Team durch eine Vermittlungskraft verstärkt, die sich ausschließlich um geflüchtete und migrierte Menschen kümmert, die sich im Raum Bergedorf engagieren möchten.

Shaymae hilft, einen Workshop für Kinder vorzubereiten

Shaymae hilft, einen Workshop für Kinder vorzubereiten | © Arian

Darüber reden kann ja jede*r! Mitmachen auch.

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