MITmacher
MITmacher-Logo Integration von Flüchtlingen in Hamburg

Wir bringen Geflüchtete und Organisationen zusammen

      Information, Matching und Begleitung

Wir verbinden geflüchtete Menschen und soziale Organisationen, um freie Ehrenamtsstellen zu besetzen. Kommt ein ehrenamtliches Engagement zustande, unterstützen und begleiten wir die MITmacher sowie die Einrichtung nach Bedarf für ca. drei Monate. Und so funktioniert’s:

Geflüchtete, das MITmacher-Logo und ein Symbol für das Ehrenamt

Zusammen mit einer Freiwilligen-Agentur bauen wir den Kontakt zu den entsprechenden Organisationen auf und finden geeignete Einsatzbereiche. Gleichzeitig erzählen wir zugewanderten Menschen in Integrationskursen, was ein Ehrenamt eigentlich ist, was es bringt und wie sie MITmacher werden können. Neugierig Gewordene teilen uns in einem persönlichen Gespräch ihre Interessen und Fähigkeiten mit.

Freiwilliger, das MITmacher-Logo und die Einsatzstelle für das Ehrenamt

Dann bringen wir die Interessierten mit passenden Organisationen zusammen. Ein erstes Kennenlernen findet statt. Dabei werden die nötigen Formalitäten erledigt, mögliche Termine und Aufgaben besprochen und vor allem die gegenseitigen Erwartungshaltungen geklärt. Denn ein ehrenamtliches Engagement ist ein Geben und ein Nehmen auf beiden Seiten!

Der MITmacher und die Einsatzstelle für das Ehrenamt. Unten das MITmacher-Logo.

Je nach Bedarf begleiten wir das Engagement auch über das Kennenlerntreffen hinaus. Per WhatsApp oder Telefon, per Mail oder auch im persönlichen Gespräch. Wenn gewünscht auch mit Unterstützung von Sprach- und Kulturmittlern. Wir haben stets ein offenes Ohr und helfen bei der Lösung von kleinen oder großen Hürden. Nach drei Monaten vergeben wir ein Zertifikat und feiern den Erfolg. Das Engagement kann dann gerne fortgeführt werden.

Egal, welche Fähigkeiten jemand mitbringt:
Helfen kann jede*r!

      Das passende Ehrenamt für jede und jeden

Ohne die Unterstützung durch Freiwillige wäre die Erfüllung vieler gesellschaftlicher Aufgaben einfach unmöglich. Und egal, welche Fähigkeiten jemand mitbringt: Helfen kann jede*r! MITmacher können zum Beispiel beim Fußballtraining einer Jugendmannschaft unterstützen, bei der Gartenpflege in öffentlichen Einrichtungen helfen oder ältere Menschen auf einen Schnack besuchen. Und das, auch wenn sie vielleicht noch nicht perfekt Deutsch sprechen.

      Eine Möglichkeit der Teilhabe

Der Satz eines jungen Syrers fasst stellvertretend zusammen, wie viele Zuwanderer mit Fluchterfahrung ihre Situation wahrnehmen:

      „Uns fehlt es nicht an Motivation.
      Uns fehlt es an Möglichkeiten.“

Viele wollen die Wartezeit bis zur Zuweisung eines Sprachkurses, zur Antwort auf eine Bewerbung, zur Entscheidung über den Asylantrag oder zur Anerkennung des Berufsabschlusses sinnvoll nutzen. Gleichzeitig gibt es in Deutschland unzählige Vereine und gemeinnützige Organisationen, die auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen sind.

      Ehrenamt als Schlüssel für eine erfolgreiche Integration

Das freiwillige Engagement gibt Geflüchteten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu nutzen und einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Es geht auch um den Perspektivwechsel: Mal wieder Hilfe zu geben anstatt zu empfangen.

Das führt zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein und gibt Kraft für den neuen Weg hier in Deutschland. Ganz nebenbei verbessern sie ihre deutsche Sprache, setzen sich mit hier üblichen kulturellen Regeln auseinander und bauen ein soziales Netz auf. Und wer weiß? Vielleicht ergeben sich sogar Perspektiven für eine Berufsausbildung oder den Eintritt in den regulären Arbeitsmarkt.

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